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Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
from Belle on 06/05/2026 07:32 PMDatum des Events: 01.06.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine, Keita
Abwesende Teilnehmer: Cornelia
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Wald des zerstörten Turms im See,
Die Gruppe setzt ihren Weg einmal mehr per Adlerschwingen fort und überwindet den ominösen Spalt im Boden somit recht reibungslos. Auf der anderen Seite angekommen sehen sich die Anwesenden erst einmal um, nun, Keita braucht schließlich auch einen Augenblick um sich wieder in sittliche Kleider hüllen zu können. Igraines scharfe Sinne lassen sie einmal mehr aufhorchen als die anderen. Sie vernimmt etwas, ganz schwach und dennoch ohrenbetäubend. Kampfgeräusche? Kampfgetümmel sogar? Hier auf dieser toten Insel, in dieser Einöde? Natürlich will sich die Gruppe keineswegs eines unnötigen Kampfes hingeben, aber dennoch erinnert unter anderem Breonath an die Tugenden des Ordens. Es wird einmal mehr Zeit, zu helfen, wo das Zeug hält. Mit Igraine an der Spitze sputen sie sich in Richtung der Kampfgeräusche.
Sie stoßen schließlich auf weitere verdorrte Bäume, Brachland und eine riesige umgestürzte Eiche. Ein perfekter Sichtschutz möchte man meinen. Die Geduld unserer Helden wird jedoch sogleich auf die Probe gestellt, ertönt doch ein gequälter Schmerzensschrei der kaum zu überhören ist. Allen voran Alexandras gutes Herz scheint die kläglichen Geräusche kaum aushalten zu können. Die junge Königin ist indes einmal wieder schneller als die Vorsicht erlaubt. Weit kommt sie jedoch vorerst nicht, wird sie doch noch von Belle rechtzeitig geschnappt und zurückgehalten. Die erfahrene Ordensritterin mahnt zur Vorsicht, während die anderen ein kleines Sichtfenster im Baumstamm erspähen können. Schnell lässt sich somit erkennen, wer oder was genau diese Geräusche von sich gibt.
Ein Duell auf den Tod, so scheint es zumindest auf den ersten Blick. Eine newithanische Frau hält sich wagemutig gegen einen riesigen Mann in einer stählernen Rüstung, dass Schwert beinahe noch größer als er selbst. Die Szenerie hinter den beiden, fast schon idyllisch? Zumindest für die Verhältnisse dieser verfluchten Insel. Es scheint eine Art Friedhain gewesen zu sein, umgeben von vielen Bäumen und noch mehr Gräbern. Schnell kann man jedoch den Ausgang des Duells erkennen, landet die junge Frau doch durch den nächsten Schwerthieb auf der anderen Seite des Friedhains. Spätestens als der stählerne Fremde nicht nachzulassen scheint, dass Schwert bis zum Anschlag gehoben, wissen unsere Helden – sie müssen intervenieren. Vielsagende Blicke werden unter unseren Helden ausgetauscht und so schickt Belle schneller Hand Igraine auf die Matte. Der Gong ertönt, auch wenn unsere Heldin es natürlich erst einmal mit versöhnlichen, aber dennoch mit Nachdruck behafteten Worten probiert. Während auch Keita und Breonath einer nach den anderen auf das Feld treten, scheint Hilfe vorerst...doch gar nicht nötig zu sein? Denn während Igraine sich für den Angriff rüstet, bleibt der Angreifer stehen – wie eingefroren und auf Kommando verschwindet er zurück auf den Friedhain und trauert? Sein Schwert vor einem der Grabmäler in die Erde gestoßen verweilt er an Ort und Stelle.
Unsere Helden werden einen Augenblick lang verblüfft von ihrem Gegner zurückgelassen, aber die Erleichterung überwiegt anschließend eindeutig. Die Gruppe versammelt sich schließlich um die am Boden liegende Frau, doch, die Stimmung scheint schnell zu kippen. Keita und allen voran Belle ist der Unmut deutlich anzusehen, als sie erkennen können, dass es sich bei der Frau um Circe handelt. Ist Circe doch diejenige die vor nun bereits Jahren mit ihrem Großmeister und Freund Argos verschwand, auf das man ihn bisher nie mehr wiedersah. Die Hilfsbereitschaft scheint geschwunden, Emotionen kochen über und doch waren sich alle sicher, man muss jene Frau heilen, hat sie schließlich das, was der Orden am meisten begehrt – Antworten über den Aufenthalt von Argos.
Keitas Versuche Circe zu heilen schlagen jedoch fehl, viel mehr noch – sie scheinen der Frau immense Schmerzen zuzufügen. Selbst Belle kann mit normalen Bandagen nicht weiterhelfen, auch hier, ein brennender Schimmer umrandet die Fleischwunde und intensiviert die Schmerzen der Newithanerin augenblicklich. Circe derweil wimmert immer wieder, eine Heilung sei nicht von Nöten und nicht das wichtigste in diesem Moment. Weiß sie einmal wieder mehr als die Gruppe es tut? Sie drängt darauf, Argos wäre in großer Gefahr und wenn sich unsere Helden nicht beeilen, hätten sie nie wieder die Chance ihren Großmeister zu sehen. Es geht einmal mehr um Leben und Tod. Zähneknirschend lauscht die Gruppe den Worten einer Frau, die sie nun bereits mehr als einmal für die eigenen Zwecke benutzt hat, doch welche Wahl haben sie? Circe deutet letztendlich auf den stählernen Ritter der den Friedhain zu bewachen scheint. Kalinor, so lautet sein Name – ein armes Individuum welches einen Pakt mit dem Advocatus Diaboli eingegangen ist und nun an diesen Ort gefesselt scheint. Das Grab, vor welchem er kniet, scheint andersartig, strahlend weiße Lilien bedecken sein Haupt und scheinen auch gleichzeitig der Schlüssel für Argos Rettung zu sein.
Während die Gruppe bereits zu rätseln beginnt, wie man diese Blumen ergattern könnte ohne den Wächter des Friedhains zu verärgern, gibt Circe schließlich nach einer guten Weile zum Besten, dass man einer Konfrontation nicht entgehen kann. Die Blumen scheinen nur dann zu erreichen zu sein, sobald man Kalinor von seinem Leid erlöst hat. Breonath und Belle scheinen sich schnell einig, der Weg scheint klar zu sein, denn es gibt nur den einen. Keita hingegen sieht einmal mehr rot als der Name des Advocatus fällt und scheint sich in seinen Worten und aufbrausenden Verhalten kaum halten zu können. Es werden noch einige Worte ausgetauscht, während Igraine sich die Umgebung und das Gestein noch einmal genauer ansieht, doch im Augenblick scheint die Gruppe nicht schlauer zu werden, als sie es bereit ist. Die Zeit drängt, wenn sie ihren Großmeister wiedersehen wollen.
Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
from Belle on 05/07/2026 02:47 PMInformationen
Teil: 2
Datum des Events: 05.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine
Abwesende Teilnehmer: Cornelia, Keita
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 3h 30 Min
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Strand, Wald des zerstörten Turms im See]
Plot
Gewaltige Hornschuppen erheben sich aus den tosenden Wellen und künden somit ihre Anwesenheit unheilvoll an, auch wenn man mehr mit bloßem Auge noch nicht erhaschen konnte - eine riesige Seeschlange scheint das Schiff kentern zu lassen. Spätestens jetzt ist allen Anwesenden bewusst, es ist nicht nur Vorsicht, sondern auch höchste Eile geboten. Eine erneute Druckwelle fährt durch die Körper unserer Helden, als das Wesen ein drittes Loch in den Bug des Schiffes rammt. Es bleibt keine Zeit zum Sinnen mehr, eine Lösung muss jetzt und sofort gefunden werden. Igraine und Belle scheinen doch auf unterschiedliche Art und Weise auf das gleiche Ergebnis zu kommen – sie müssen aus dem Wasser, dem Reich der Seeschlange entschwinden. Magie kommt unseren Protagonisten hier wie so oft zur Hilfe geeilt und wirkt seine Wunder. Allen voran Igraine kann meisterhaft zwei gewaltige Steinsäulen aus dem Grund des Meeres beschwören und somit das untergehend zu drohende Schiff aus dem Wasser und dadurch vorerst in Sicherheit hieven. Belle bemächtigt sich derweil ihrer Veränderungsmagie und nimmt die Gestalt eines Riesenadlers an, um ihre Freunde zusammen mit Keita auf dem Luftwege sicher an den Strand der Insel zu bringen. Aus den windigen Höhen können alle Anwesenden der Gruppe, eines sehr gut erkennen. Die Seeschlange macht kehrt? Begibt sich zurück zur Insel und nicht nur an den Strand, sondern durch den Flusszugang direkt ins Landesinnere. Gott sei Dank, denkt sich die Gruppe geschwind, sind somit doch der Rest der Crew in Sicherheit und damit endlich außer Gefahr.
Am Strand angekommen fragt sich die Gruppe recht schnell, ist die Seeschlange der Wächter der Insel? Immerhin scheint sie niemanden aktiv zu verfolgen oder gar zu töten – doch was oder wen, beschützt sie in diesem Fall? Fragen über Fragen, die vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt aufgeklärt werden können. Nun steht erst einmal an sich zu orientieren, den Weg einzuschlagen und ihre Entdeckungsreise wirklich zu beginnen. Am Strand lässt sich schnell ein altes Schiffswrack ausfindig machen und auch, zu wem es gehörte – den Balsorranern. Ein ungutes Gefühl macht sich in der Gruppe breit, als man die Fetzen der ausschlaggebenden Flagge erkennt, sowie eine Kiste voller Wein, der noch nicht vor allzu langer Zeit abgefüllt wurde. Zu lamentieren bleibt ihnen in diesem Augenblick jedoch keine Zeit, was auch immer die Balsorraner hier wollen – es kann nichts Gutes verheißen. Die Gruppe beschließt sich, sich gegeben den Umständen zu sputen und ihren Weg in Richtung Turm fortzusetzen.
Ein knöcherner Wald liegt vor ihnen, kein grün, kein braun – keine einzige Farbe lässt sich vor ihren Augen finden, lediglich das beklemmende Gefühl des allgegenwärtigen Todes. Was ist hier geschehen? Welche Magie könnte der Art Zerstörung anrichten oder wer würde dies wollen? Welchen Mehrwert hätte es eine ganze Insel und deren Bewohner zu zerstören? Gedanken, die für unsere Helden nicht zu erklären sind, auch unsere Gralsklingenträger scheinen beunruhigt, reden die Schwerter zwar nicht offenkundig, so können sie sich dennoch mitteilen und ihre Worte scheinen deutlich – Erschöpfung, Angst. Nach einigen Augenblicken des Gehens, tut sich ein gewaltiger Erdspalt vor unserer Gruppe auf. Er zieht sich durch den ganzen Wald, still, leise und dennoch absolut. Kaum merklich steigt ein grauer Dunst aus jenem, wirkt unheilvoll, nicht sicher – doch es bleibt keine weitere Zeit um sich um ein drum herum kommen zu bemühen, denn etwas anderes kommt ihnen zuvor. Langsam, aber stetig formen sich kleine Blasen, eine Art von Rauchbällen, welche auf unsere Helden zu schweben. Der Rauch verändert seine Form und nimmt schließlich die Gestalt von kleinen Männlein an, ohne Gesichtsausdrücke, ohne Worte, aber...neugierig? Sie kommen immer näher, strecken ihre Hand aus, wollen Hallo sagen? Sie einladen? Während die Gruppe zurückweicht und eine Abwehrposition einnimmt, scheint Breonath zuversichtlich. Seelen, es sind sicher Seelen, die unsere Hilfe benötigen und so streckt er seine Hand aus, schlägt ein. Ganz zu Belles Unmut, denn diese legt eine Hand vor seine Brust, signalisiert „Keinen Schritt weiter" – doch es ist bereits zu spät, die Hand des Mönchs läuft kohlrabenschwarz an.
Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
from Belle on 04/12/2026 04:56 PMTeil: 1
Datum des Events: 06.04.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Cornelia, Keita, Irgaine
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 3h 30 Min
Duell um den Thron [20.03.2025]
from Belle on 03/23/2025 05:28 PMInformationen
Teil: 1 von 1
Datum: 20.03.2025
Anwesende Teilnehmer: Igraine, Belle, Rana, Yorathios, Ramsi (NPC)
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer: 5 Stunden [20.00 bis 1.00 Uhr]
Besuchte Orte: Quisa-Pyramide, Amenrut
Plot
Bash-El-Kir, ein Duell auf Leben und Tod, vorgeschlagen von der Pharaonen Frau Ramsi Shedra selbst, um der Fehde zwischen der Ashnod- und Barsent Dynastie endgültig ein Ende zu setzen. Die Frage, wer rechtmäßig auf den Thron Amenruts gehört und wer künftig über dieses Land herrschen soll, wurde an diesem Tag unumstößlich entschieden. Unsere Protagonisten haben sich rechtzeitig am Schauplatz des Geschehens, wie auch alle anderen Schaulustigen und hohen Vertreter der Mahvanen Priesterschaft langsam aber stetig eingefunden. Der Platz um das Ereignis herum glich dabei einer farbenfrohen Zeltstadt, Händler von Nah und Fern haben ihre Lager an den Straßen und Plätzen der Pyramide aufgebaut, eifrig ihre Ware, von Schmuck bis hin zu Gewürzen und Stoffen an den Mann gebracht. Trotz des frohen Treibens war Vorsicht geboten, vor allem unseren Protagonisten war dies von Anfang an klar. Auf der einen Seite der Arena befand sich das scharlachrote Zelt der Barsent-Dynastie, direkt gegenüber dem Herausforderer, dass dunkelblaue Zelt des amtierenden Pharaos der Ashnod-Dynastie.
Rana und Yorathios haben sich bereits vor der Tribüne der Arena eingefunden, ihre Blicke immer wieder aufmerksam über den zukünftigen Schauplatz fliegen lassend. Auch Igraine schließt zu den beiden auf, als sie sich bereits in den Massen der ankommenden Menschen umgesehen hatte. Zu guter Letzt trifft auch unsere Unterhändlerin Belle ein, ihr scheint die Gefahr bewusst, doch eine gewisse Ruhe kann sie dennoch an den Tag legen. Allen voran liegt das wohl an ihren erfahrenen Begleitern. Igraine begibt sich als erste auf Tuchfühlung durch die Menge, denn ihr scheint etwas besonders ins Auge gefallen zu sein. Sie schlägt daraufhin den Weg zum Zelt des Champions ein, will sich versichern das alles in Ordnung ist, vorerst, scheint das auch der Fall zu sein. Yorathios reiht sich später mit der Novizin ein und steht ihr bei. Beide scheinen eine auffällige Kapuzengestalt entdeckt zu haben und gerade hier in Amenrut, will das wohl etwas heißen. Während die beiden der vermummten Gestalt auf leisen Sohlen folgen, scheinen die Feierlichkeiten bereits zu beginnen. Die Zeremonie wird durch die Hohe Priesterin Sefri eröffnet, mit tosenden Gebrüll und Gesang stimmen die Schaulustigen ein, ehe jeder Ton auf einmal verstummt. Ein geballtes „Mahvan-Sher" ertönt, als die Amenruti ihrer Gottheit frönen. Kurz daraufhin treten auch schon beide Parteien in den Ring, die Rüstungen der beiden Herrscher könnten nicht weniger imposant sein. Kotolop Barsent und Pharao Essam stehen sich also für einen kurzen Moment gegenüber, bevor sie sich den prüfenden Blicken der Hohen Priesterin stellen müssen. Es folgen etwaige Rituale die Bestandteil der Zeremonie sind, ehe die Menge schließlich erstaunt. Es war bereits bekannt das Pharao Essam nicht selbst antreten würde und dafür seinen Champion Hinotep in den Ring schickt, doch als auch Kotolop Barsent davon absieht selbst zu kämpfen, war das Gemurmel für einen Moment ohrenbetäubend laut.
Eine Frau, mit fauliger Haut und kupferner Maske betritt schließlich den Schauplatz. Ihre Augen verraten mehr als es Worte je könnten. Eine der Untoten Priesterinnen hatte sich ihren Zugang zu dieser Feierlichkeit verschafft und das auf Kotolop Barsents Wille hin. Die ehemalige Priesterin Abmakut. Rana ließ keinen Moment verstreichen um die Dame genauer in Betracht zu nehmen, schnell konnte er feststellen das etwas mit ihrer Waffe nicht stimmte, denn die Spitze des Speer war aus keinen Fall aus Mithril sondern aus Vraccasium, ein Metall welches Untoten schnell den Gar ausmachen konnte. Seine Erkenntnis teilte er auf schnellen Weg Belle und schließlich auch Ramsi mit, doch im Moment, konnten sie nichts gegen das Foul-Play unternehmen. Yorathios und Igraine hatten mehr Glück, sie konnten die Kapuzengestalt ausfindig machen und somit auch seine grün leuchtenden Augen erkennen, ein Jadejünger. Der erste Versuch ihn zu erwischen ist nicht geglückt, doch Igraine sollte ihn zu einem späteren Zeitpunkt aufhalten und dingfest machen, sodass er unfairer Weise nicht mehr in das Duell eingreifen konnte. Yorathios hat sich derweil im Zelt des Champion Hinoteps umgesehen und konnte feststellen, dass seine Rüstung manipuliert wurde. Als die Zeremonie ihr Ende fand und damit auch das Leben der durchaus ansehnlichen Bauchtänzerinnen, die sich allesamt die Kehle aufschlitzten, stand dem Beginn des Duells nichts mehr im Weg. Außer vielleicht, die zwei Dolche die fälschlicherweise im Sand unter den Champions vergessen wurden. Rana konnte diesen Umstand jedoch durch seine guten Sinne schnell aufklären. Zu Beginn des Duells konnte es sich die meist geliebte, oder auch gehasste Frau Amenruts es sich nicht nehmen lassen die Veranstaltung mit ihren geflügelten Worten zu eröffnen und Hinotep somit zu inspirieren. Der Zauber ist geglückt, unauffällig und präzise sodass es keiner als einen Eingriff in das Duell werten könnte.
Nun war der Zeitpunkt des Duells gekommen, der erste Schlag viel und das zu Gunsten Hinoteps. Der zweite jedoch, ging sogleich von Abmakuts Seite aus. Die beiden Untoten lieferten sich einen erbitterten Kampf, während unsere Protagonisten hilflos von den Seiten aus zuschauen mussten. Yorathios konnte diese Ungerechtigkeit jedoch ab einem bestimmten Punkt nicht mehr einfach so hinnehmen und versuchte das Blatt zu Gunsten von Hinoteps zu wenden. Sein Zauber schlug gleichwohl fehl und er flog auf, die unnachgiebigen Amenruti nahmen ihn sogleich in die Mangel. Ein Gemenge unter den Zuschauern entstand und unter dem Haufen von wütenden Wüstenbewohnern lag unser Newithaner. Auch Ramsi hatte in gewisser Weise noch nicht alle ihrer Karten auf den Tisch gelegt. Ein Zauber sollte Hinotep zum Erfolg verhelfen, doch auch dieser erbrachte nicht den gewünschten Erfolg. Das Duell nahm derweil solange seinen Lauf, bis schließlich auch Rana wieder seine Finger mit ins Spiel brachte und das, sehr sehr genau. Ein Schuss, übertönt von dem Handgemenge Yorathios fand schließlich sein Ziel im Untoten Körper Abmakuts, ein Moment der Hinotep völlig ausreichte um den Momentum wieder für sich zu gewinnen. Ein beherzter Griff um den Schädel der fauligen Frau mit anschließendem Tritt gegen die zerlöcherte Brust, sollte schließlich ihr endgültiges Ableben herbeirufen. Die Menge verstummt, doch die Stille kann nicht lange anhalten, unterbrochen wird sie von tobenden Rufen, Geklatsche und Siegesrufen, denn der amtierende Pharao würde auch in Zukunft über das Land herrschen.






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